Aufgaben und Ziele

In Deutschland hängen direkt oder indirekt ca. 800 Tsd. Arbeitsplätze von der Informatik und Informationstechnik ab. Zusammen mit den anderen MINT-Disziplinen sind diese Fächer von großer Bedeutung für die Wirtschaft. Auf der anderen Seite herrscht in den IKT-Berufen leider ein signifikanter Mangel an gut ausgebildeten Fachkräften mit und ohne Hochschulabschluss. Darüberhinaus sind die erworbenen Fachkenntnisse, bei denjenigen, die sich für einen IKT-Beruf entschieden haben, durchaus heterogen, denn die Aus- und Weiterbildung ist im wesentlichen Ländersache. Der Bund gibt lediglich Rahmenrichtlinien in Form von Gesetzen und Verordnungen vor.

 

In dieser Situation soll der GI Beirat für IT-Weiterbildung, der sich im Mai 2013 in Berlin konstituiert hat, seinen Beitrag leisten, indem er u.a. den Reformbedarf bei der Ausbildung in den IT-Lehrberufen ermittelt, da sich die Anforderungen in den IT-Berufen erheblich verändert haben, so dass es 16 Jahre nach ihrer Einführung einer Überarbeitung der Ausbildungsinhalte bedarf. Weitere Interessensfelder des Beirats sind die Analyse des IT-Weiterbildungssystems für Berufstätige mit und ohne Studium inkl. von Empfehlungen zur Veränderung, sowie allgemeine Untersuchungen zur informatischen Bildung in der Informationsgesellschaft. Wichtige Ergebnisse der Arbeit des Beirats werden veröffentlicht. Daneben sind Informationsveranstaltungen geplant.

 

Mitglieder des Beirats sind die Sprecher der Fachbereiche "Informatik und Ausbildung/Didaktik der Informatik" und „Informatik und Gesellschaft“  sowie ein Vertreter des Bundesverbands IT-Mittelstand, BITMi , des Verbands der deutschen Internetwirtschaft e.V., eco , des Fraunhofer Verbundes IUK-Technologie und der Initiative D21 der Bundesregierung, repräsentiert durch das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit.

 

 

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